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wingwave-Forschung

Einführung: die gesamte wingwave-Forschung wurde mit Probanden durchgeführt, die als psychisch gesund zu bezeichnen sind -demnach haben sich alle Studien dem Thema Coaching und Leistungsoptimierung gewidmet und nicht dem Thema Heilbehandlung. Alle Probanden erhielten in allen Interventions-Studien durchschnittlich nur 100 Minuten wingwave-Coaching. 

Besser-Siegmund, C. u. (2013). Mit Freude läufts besser - durch wingwave positive Emotionen fördern und Leistung steigern. Paderborn: Junfermann-Verlag.

Marco Rathschlag beweist in diesem Buch wissenschaftlich, dass Sportler bessere Leistungen erzielen, die mit wingwave mit positivem Emotions-Management auf ihre Leistung vorbereitet werden. Cora Besser-Siegmund zeigt mit ihm, dass dieser Ansatz auch am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld funktioniert. Weiterlesen

Besser-Siegmund, C. u. (2015 neu überarbeitet). wingwave - wie der Flügelschlag des Schmetterlings (ehemals EMDR im Coaching). Paderborn: Junfermann-Verlag.

Das Grundlagenbuch über wingwave und seine Wurzeln in aktueller Neubearbeitung. Weiterlesen

Muskel-Feedback: der Myostatik-Test und das Grundkraftniveau

Bevor wir bei unseren Coaching-Kunden mit dem „Winken“ beginnen, wollen wir sicherstellen, dass wir sowohl die Stressoren, als auch die richtigen Impulse für den Weg zum Ziel punktgenau finden und anstoßen können. Dazu führen wir den Muskeltest durch, der uns wie ein Kompass durch den Prozess zum Coaching-Ziel leiten wird. Wie in der Abbildung gezeigt bildet der Coachee mit Daumen und Zeigefinger einen festen Ring in Form eines „O“, den er oder sie mit maximaler Kraft zusammenhält. (...) versucht der Coach im nächsten Schritt, den geschlossenen Muskel-Ring zu öffnen und verknüpft diesen Vorgang nun mit gleichzeitigen Darbietung verschiedener Stressoren.“

Die Kraftreaktion bedeutet: „Das fühlt sich gut an. / ich kann das verkraften.“

Die Schwächereaktion bedeutet: „Das fühlt sich unangenehm an. / Ich bin gestresst.“

Ermüdungseffekt beim Myostatiktest?

Besser-Siegmund, C. u. (2013). Mit Freude läufts besser - durch wingwave positive Emotionen fördern und Leistung steigern. Paderborn: Junfermann-Verlag.

Ein Kritikpunkt an dem „klassischen Myostatiktest“ besteht darin, dass man bisher keine Erfahrungen damit hatte, wie oft man den Test durchführen kann, ohne dass die Fingermuskulatur des Probanden ermüdet. Daher war es das Ziel der folgenden Studie zu überprüfen, ob beim mehrmaligen Durchführen des Myostatiktest signifikante Ermüdungseffekte auftreten, die die Reliabilität des Verfahrens beeinträchtigen würden. Weiterlesen

Kraft durch positive Emotionen!

Rathschlag, M. (2013). Self-generated emotions and their influence on physical performance. Köln: Promotions-Arbeit an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Im Rahmen der Grundlagenforschungen über die Wirkung von wingwave-Coaching konnte der Diplom-Psychologe Marco Rathschlag nachweisen, dass positive Emotionen wie „Freude“ mit einer höheren physischen Kraft einhergehen als die Emotionen „Angst“ oder „Trauer“. Weiterlesen

Keine lähmende Prüfungsangst mehr mit der wingwave-Methode

Fritsche, N. (2007). Effektivität der wingwave-Methode beim Einsatz gegen Prüfungsängste. Diplomarbeit zur Diplomprüfung im Studiengang des Fachbereichs Psychologie der Universität Hamburg .

Nadia Fritsche untersuchte bereits im Jahre 2007 in ihrer Diplomarbeit die Effektivität der wingwave-Methode bei der Behandlung von Prüfungsangst (Fritsche, 2007). Weiterlesen

Mit wingwave gegen die Spinnenphobie

Besser-Siegmund, C. u. (2013). Mit Freude läufts besser - durch wingwave positive Emotionen fördern und Leistung steigern. Paderborn: Junfermann-Verlag.

„Motiviert durch die vorherigen positiven Ergebnisse der wingwave-Methode bei der Emotion Angst, wollten wir nun wissen, ob sich die Methode auch dazu eignet, bei der Behandlung einer spezifischen Phobie, in diesem Fall der Spinnenphobie, den Probanden eine deutliche Reduktion ihrer Symptomatik zu verschaffen.“ Weiterlesen

wingwave und Performance im Ausdauersport

Grimberg, M. (2013). Der Einsatz der wingwave-Methode zur Steigerung der objektiven Leistung und Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens beim 5.000m-Lauf. Bachelorarbeit

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit untersuchte Maria Grimberg in der folgenden Studie, ob wingwave die Leistung von Sportlern, die einen 5000-Meter-Lauf absolvieren, steigern kann (Grimberg, 2013). Weiterlesen

Der Weg zurück in den Leistungssport – wie wingwave nach Verletzungen helfen kann

Schellewald, V. (2010). Der Einsatz der wingwave-Methode zur psychischen Rehabilitation nach Sportverletzungen. Köln: Bachelorarbeit an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Kutscha, D. (2012). Der Einsatz der wingwave-Methode nach Sportverletzungen. eine Nachfolgeuntersuchung. 
AV Akademiker Verlag GmbH & Co. KG. Saarbrücken

In ihrer Studie mit 45 Teilnehmern mit medizinisch auskurierter Sportverletzung und dennoch eingeschränkter Leistungsfähigkeit konnte Schellewald nachweisen, dass mit einer einstündigen wingwave-Intervention die Sportler "mental gestärkt" in ihre Sportart zurückkehren konnten: Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne Intervention und zu einer Placebogruppe mit einer Stunde Progressive Muskelrelaxation hatten sie signifikant weniger Flashbacks, eine signifikant geringere negative Erwartungshaltung und klagten signifikant weniger über fehlende soziale Unterstützung. Diese Effekte waren zeitstabil und unabhängig vom jeweiligen Coach. Weiterlesen

Die wingwave-Musik senkt die Pulsrate - auch während einer Sportaktivität

Nasse, A. F. (2013). Der Einsatz der wingwave-Musik bei körperlicher Aktivität hinsichtlich objektiver sowie subjektiver Belastungsparameter. Deutschen Sporthochschule Köln. 

Die Studie befasste sich mit dem Einfluss von wingwave-Musik bei körperlicher Aktivität. Es wurde zwischen objektiven und subjektiven Belastungsparametern unterschieden. Der Effekt auf die körperliche Aktivität wurde anhand der Herzreaktion sichtbar gemacht. Bei der entsprechenden Studie wurden Athleten auf dem Fahrradergometer auf Herzfrequenz und Leistung untersucht. Die Herzfrequenz der Teilnehmer, die sich ohne Musik aufgewärmt hatten, war höher als die derjenigen, die mit Musik trainierten. Nicht nur der Puls war positiv verändert, wenn wingwave-Musik beim Aufwärmen eingesetzt wurde. Zusätzlich fielen bei dieser Gruppen die die wingwave-Musik hörte auch die Spitzenleistungen (Umdrehungszahlen) besser bzw. höher aus. Der Einsatz von Musik führte also zu einer niedrigeren Herzfrequenz und beeinflusste damit die anerobe Leistung positiv. 

Auftrittsstress in Auftrittsfreude umwandeln?

Dierks, M.-L. (2007). Wissenschaftliche Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Bereich "Public Health". Veröffentlicht: Besser-Siegmund, Cora / Dierks, Marie-Luise, Siegmund, Harry: Sicheres Auftreten mit wingwave-Coaching, Junfermann Verlag, Paderborn veröffentlicht. Weitere Auskünfte erteilt: Prof. Dr. Marie-Luise Dierks, Medizinische Hochschule Hannover, OE 5410, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, Telefon: +49 (0)511-532-4458

Von 2006 bis 2007 untersuchte das Besser-Siegmund-Institut unter der wissenschaftlichen Leitung von Marie-Luise Dierks, Professorin am Bereich „Public Health“ an der Medizinischen Hochschule Hannover, die Wirkung von Präsentationstrainings für die Auftrittssicherheit bei Personen, die unter Lampenfieber leiden. Weiterlesen

Studien zum Thema „Wirkung von Wörtern“

Hauk, O. e. (2004). Somatotopic representation of action words in human motor and premotor cortex. PubMed, US National Library of Medicine, National Institutes of Health.

Wörter steuern im Gehirn präzise bestimmte Neurone und damit assoziierte Reaktionen an. Der englische Gehirnforscher Olaf Hauk und seine Mitarbeiter untersuchten per Gehirn-Scan englische Muttersprachler bezüglich ihrer Reaktion auf drei ähnlich klingende Wörter: To pick (mit der Hand picken), to lick (mit der Zunge lecken) und to kick (mit dem Fuß kicken). Weiterlesen

Kißler, J. e. (Juni 2007 ). Buzzwords - early cortical responses to emotional words during reading. Psychological Science, S. 18(06) 475-80.

Gehirnforscher wie Johanna Kißler verstehen unter „Buzzwords“ Worte, die mit einer hohen emotionalen Energie aufgeladen sind. Diese Worte können als subjektiv angenehm oder unangenehm empfunden werden und bewegen nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper. Weiterlesen

www.nature.com/nature/journal/v435/n7045/abs/nature03687.html Quiroga and Kreimann “invariant visual representation by single neurons in the human brain”

Quiroga und Mitarbeiter forschten zum Abstraktionsgrad der neuronalen Repräsentation bei Menschen und Objekten: Sie fanden Neuronen, die nicht nur selektiv auf Bilder der Schauspielerin Halle Berry reagierten, sondern ebenso auf den entsprechenden Schriftzug ihres Namens.  Dasselbe konnten sie für Bilder des Opernhauses von Sydney und auch den Stimulus "Sydney Opera" zeigen. Weiterlesen

Wegner, D. e. (May 1998). The Putt and the Pendulum: Ironic Effects of mental Control of Action. Psychological Science Vol. 9 No 3 , S. 196 - 201.

Daniel Wegner befasste sich in seiner Untersuchung mit dem Bahnungs-Effekt von Negationen in der Sprache. Der kanadische Sozialpsychologe bat Probanden, ein Pendel zu halten. Einer Gruppe gab er die Anweisung: "Pendel ruhig halten!", der anderen Gruppe sagte er: "Das Pendel darf nicht seitlich schwingen!“… Weiterlesen

Maria Richter, T. W. (Februar 2010). Do words hurt? Brain activation during the processing of pain-related words PAIN, 148(2): 198-205, doi:10.1016/j.pain.2009.08.009. PAIN, S. 108 - 205.

Allein schon das Wort „Schmerz“ kann laut Forschung unter der Leitung von Thomas Weiss, Psychologie-Professor an der Universität Jena, das Schmerzzentrum aktivieren (Maria Richter, 2010) . Unter dem Titel „Wörter können weh tun“ ging das Ergebnis durch die Presse und die Empfehlung war und ist ein achtsamer Umgang mit Wörtern in der Schmerzbehandlung – vor allem die Fokussierung auf positiv wirkende Wörter. Weiterlesen

Melzack, R. (1999). From the gate to the neuromatrix. PubMed, US National Library of Medicine, National Institutes of Health.

Der kanadische Psychologie-Professor und Schmerzforscher Ronald Melzack prägte den Begriff Neuromatrix. Vereinfacht beschrieben, werden wir alle mit einigen vorprogrammierten Verhaltensmöglichkeiten geboren, dazu gehören auch unsere „Emotionsprogramme“, z. B. für Panik, Ekel oder Wut. Eine Neuromatrix beinhaltet alle Verhaltens- und Wahrnehmungsfilter, die mit dem Ablauf derartiger Emotionswellen einhergehen. Weiterlesen

Koepchen, J. (03 2015). www.mentalmed.de/blog/archives/66-Achtsamkeit-macht-schlank-und-gesund.html.
Langer, E. J. (2007 (18)). Mind Set Matters. Psychological Science , 165 - 171. Siehe Koepchen.

Beim durch Sprache aktivierten Placebo-Effekt bewirkt ein Wort oder ein Satz bei einem Menschen einen positiven Effekt, weil derjenige den Sprach-Reiz mit einer positiven Erwartungshaltung verknüpft. Ellen Langer untersuchte diesen Effekt an Raumpflegerinnen, die in Hotels arbeiteten. Den Frauen der Versuchsgruppe wurde erläutert, dass  ihre Arbeit einem idealen Fitnesstraining entspräche und sehr gesund sei. Weiterlesen

Michalak, J. (2014). Unsere Art zu gehen beeinflusst, was wir uns merken. Witten: Universität Witten/Herdecke. www.uni-wh.de/aktuelles/detailansicht/artikel/unsere-art-zu-gehen-beeinflusst-...

Wer mit hängenden Schultern dahinschlurft, wird sich eher an negative Dinge erinnern, wer dagegen fröhlich läuft, kann sich eher positive Dinge merken – dies belegt eine Studie des Psychologen Prof. Dr. Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke, die er gemeinsam mit Kollegen der kanadischen Queen´s University 2014 veröffentlichte. Weiterlesen

Liebermann, M. e. (2007). Putting feelings into words - affect labeling disrupts amygdala activity in response to affective stimuli. Psychological Science.

Liebermanns Studien belegen die Wirksamkeit der klientenzentrierten Gesprächsführung: Versuchspersonen wurden während eines Gehirn-Scans Fotos von Gesichtern gezeigt, die verschiedene Emotionen wie Angst oder Wut ausdrückten. Die Probanden reagierten auf die beobachteten Emotionen mit einer Aktivität in der Amygdala. Die Amygdala beruhigte sich und die Aktivität im präfrontalen Cortex nahm zu, sobald die Probanden aus einer Liste von Emotionswörtern diejenigen Begriffe anklickten, die beobachteten Gefühle gut beschreiben. Weiterlesen

Silberzahn, R. (2013), It Pays to Be Herr Kaiser: Germans With Noble-Sounding Surnames More Often Work as Managers Than as Employees

Die Wissenschaftler Raphael Silberzahn von der Universität Cambridge und Eric Luis Uhlmann von der Wirtschaftshochschule HEC in Paris fanden folgendes heraus: Wer einen Nachnamen wie Kaiser, König oder Fürst trägt, schafft es mit höherer Wahrscheinlichkeit in eine leitende Position als ein Kollege namens Bauer oder Koch (Silberzahn, 2013). Auch Vornamen lösen Assoziationen aus: Lehrer vermuten beim Namen ALEXANDER eher ein intelligentes Kind vor sich zu haben als beim Namen KEVIN. Weiterlesen

Schwarz, M./J. Chur (1993): Semantik. Ein Arbeitsbuch. Tübingen: Narr.

Wort-Experimente mit der „Priming-Methode“ –  das meint die Bahnung von Reaktionen unseres Nervensystems durch gezielte Reize –  haben die Existenz von semantischen Netzen nachgewiesen. „Bei diesen Testverfahren wird den Versuchspersonen ein Wort (z.B. ARZT) als Prime vorgegeben, anschließend wird ein anderes Wort als Zielwort (z.B. KRANKENSCHWESTER oder BLUME) genannt.  Die Versuchspersonen sind vorher instruiert worden, so schnell wie möglich anzugeben (per Knopfdruck), ob es sich bei dem Zielwort um ein sinnvolles Wort oder lediglich um eine sinnlose Silbenfolge handelt. Weiterlesen

Huth, A. G. (16. April 2016). Natural speech reveals the semantic maps that tile human cerebral cortex. Nature 532, S. 453 - 458. 

In dieser sehr aktuellen Studie wurden Probanden im fMRT untersucht, während diese für längere Zeit narrativen Inhalten folgen mussten. Es zeigte sich, dass die komplizierten semantischen Felder über alle Individuen hinweg, identisch angelegt sind. Durch diese Erkenntnis gelang es den Forschern, einen Atlas der semantischen Felder anzulegen, auf dem die Areale des jeweiligen repräsentierten Inhaltes zu sehen sind.